Ausbildungsprojekt nun in Landsberger- und Ingolstädterstraße

Der Lebensmittelmarkt im Harthof ist nun in die Landsbergerstraße und in die Ingolstädterstraße gezogen. Unter dem neuen Namen ALMA wird das erfolgreiche Konzept des Ausbildungsbetriebs weitergeführt.

ALMA Signet Rz cmyk

ALMA - Ausbildungs- und Lebensmittel-Markt

Das ETC wird auch hier wieder Jugendliche ohne betrieblichen Ausbildungsplatz im Rahmen des Projekts Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtung - BaE integrativ - zu Verkäufern und Fachlageristen ausbilden. Gefördert vom Jobcenter und der Agentur für Arbeit lernen die jugendlichen Teilnehmer neben theoretischem Unterricht die reale Berufswelt kennen. Dieses in München einzigartige Förderungsprojekt lief seit Ende 2011 erfolgreich im Harthof, aber wegen befristeter Mietverträge benötigte es eine neue Bleibe.

Mit ALMA bietet das ETC jungen Menschen ohne betrieblichen Ausbildungsplatz die Chance, neben den schulischen Angeboten auch eine praktische Ausbildung zu machen. Nach sechs Jahren Erfahrung mit dem Projekt im Harthof zieht das ETC eine sehr positive Bilanz. Die Teilnehmer lernen, sich nicht nur dem Rhythmus der Schule, sondern auch des Arbeitslebens anzupassen. Sie lernen, wie praktische Arbeit funktioniert, haben echte Kundenkontakte und stärken ihr Selbstbewusstsein.

Weil das erfolgreiche Ausbildungsprojekt am ehemaligen Standort im Harthof nicht dauerhaft bleiben konnte, hat das ETC intensiv für eine geeignete Ersatzimmobilie gekämpft. Nun sind es sogar zwei Standorte geworden!

ALMA in der Landsberger Straße 317 wird nach einer Umbauphase wieder am 22.11.2018 den Betrieb aufnehmen und ALMA in der Ingolstädterstraße 107 wird Mitte Dezember 2018 seine Türen öffnen.


Bayerische Mehrgenerationenhäuser verstärken ihre politische Lobbyarbeit

Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer eröffnet Geschäftsstelle des landesweiten Netzwerks

„Wichtigstes Ziel unserer politischen Arbeit ist die langfristige finanzielle Absicherung der Mehrgenerationenhäuser, weil sie nach über 10 Jahren erfolgreicher Arbeit immer noch Projektstatus haben.“ Dies erklärte die Vorsitzende des Vereins „Landesnetzwerk bayerischer Mehrgenerationenhäuser“ Uschi Weber, heute bei der Einweihungsfeier der Vereins-Geschäftsstelle. Weber leitet das Mehrgenerationenhaus des Euro-Trainings-Centres ETC in München Harthof.

Seit über 10 Jahren leisten die Mehrgenerationenhäuser wichtige ressort- und generationsübergreifende Arbeit für die Gesellschaft. Damit das auch in Zukunft so bleiben kann, haben sich die Mehrgenerationenhäuser in Bayern zu dem Verein „Landesnetzwerk bayerischer Mehrgenerationenhäuser“ zusammengeschlossen. Das Landesnetzwerk bündelt deren Interessen und übernimmt die politische Lobbyarbeit für die Häuser in Bayern.
Der Verein wurde Ende 2017 gegründet. Seit heute hat er endlich auch eine eigene Geschäftsstelle, gefördert von der bayerischen Staatsregierung und feierlich eröffnet von der Sozialministerin Kerstin Schreyer. Auch die Website des Vereins www.mgh-lnw-bayern.de ist seit heute freigeschaltet.

Zur Eröffnung der Geschäftsstelle erklärte Sozialministerin Schreyer: „Unsere traditionellen familialen Strukturen haben sich geändert. Mehrgenerationenhäuser sind hierauf eine moderne und innovative Antwort. Für Bayern haben die Mehrgenerationenhäuser daher einen hohen Stellenwert. Bei den Koalitionsverhandlungen im Bund haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Bundesförderung der Mehrgenerationenhäuser auch über den aktuellen Förderzeitraum nach 2020 weitergeht. Das schafft Planungssicherheit. Ich freue mich sehr, dass die Geschäftsstelle heute ihre Arbeit aufnimmt. Sie ist das Kernstück des Landesnetzwerks – bei ihr laufen alle Fäden zusammen. Die Mehrgenerationenhäuser in Bayern haben damit einen zentralen Ansprechpartner.“ Gastgeberin Uschi Weber betonte in ihrem Grußwort an die Gäste die wichtige Funktion der Mehrgenerationenhäuser für die soziale Infrastruktur. „Mehrgenerationenhäuser können eine Gesellschaft im Umbruch stabilisieren, z.B. eine Kommune, deren Bevölkerungsstruktur sich gravierend verändert. Denn in den Häusern wird gesellschaftlicher Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung, also kurz: Solidarität gelebt.“ Aus diesem Grunde könnten sie auch schnell, flexibel, bedarfsgerecht und unbürokratisch auf besondere gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.

Von dem Aktionsprogramm der Mehrgenerationenhäuser profitiert Bayern besonders, von den bundesweit 540 Häusern sind 90 im Freistaat. Die Häuser organisieren Familien- und Kinderbetreuung im Wohnviertel, sie engagieren sich in den Bereichen Alter und Pflege sowie in der Integrations- und Bildungsarbeit, darüber hinaus halten sie den Generationendialog lebendig. Das Landesnetzwerk übernimmt die Vertretung der bayerischen Mehrgenerationenhäuser im Bundesnetzwerk und arbeitet an der Qualitätsentwicklung der Mehrgenerationenhäuser mit. Es bündelt die Kraft der Mehrgenerationenhäuser zu einer noch stärkeren Stimme. Damit gibt es zusätzlich zur Freien Wohlfahrtspflege in Bayern einen weiteren Ansprechpartner zum Thema Politik für alle Generationen und demografischen Wandel.

am


neue/r Bundesfreiwillige/r ab Oktober gesucht!

Sie sind gerade mit der Schule fertig und möchten die Zeit bis zum Studien- / Ausbildungsbeginn sinnvoll nutzen? Sie wissen noch nicht genau, in welche Richtung es beruflich gehen soll und möchten mögliche Arbeitsgebiete kennen lernen? Für Sie ist Schluss mit Theorie, Sie wollen praktische, nützliche und hilfreiche Arbeit leisten, haben Lust, neue Leute kennenzulernen und mit verschiedenen Generationen zusammen zu arbeiten?

Dann ist der Bundesfreiwilligendienst für Sie genau das Richtige!

Wenn Sie unter 25 Jahre alt sind und Interesse haben, ab Oktober 2018 einen Bundesfreiwilligendienst in unserer Einrichtung Unter den Arkaden zu leisten, melden Sie sich doch unter:
Tel.: 089 / 30 90 54 78 0
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Information zum Bundesfreiwilligendienst erhalten Sie auch unter: https://www.bundesfreiwilligendienst.de/

 

Logo: © https://www.bundesfreiwilligendienst.de/

 


Spende vom Adventskalender für gute Werke der SZ e.V.

Das ETC hat eine großzügige Spende vom Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V. erhalten.

Für den Transport unserer NutzerInnen (Exkursionen / Ferienfahrten / Ausflüge / Unterstützung im Alltag durch Besorgungsfahrten, Arztbesuche, Behördengänge) und den Transport von Gegenständen benötigten wir dringend ein neues Fahrzeug. Unser alter Bus verschlang mittlerweile Unsummen an Reparaturkosten, die wir nicht mehr aufbringen konnten.

20180717 114834 resized

Mit der Geldspende des Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V. konnten wir uns jetzt einen neuen Bus anschaffen.
Dafür möchten wir uns recht herzlich, besonders bei Frau Niedermeier, bedanken! Wir sind glücklich - der Bus ist auch schon fleißig im Einsatz!


Gemeinschaftsgarten für den Harthof

Am Dienstag, 10.07.2018, wurde der neu gestaltete Garten „Unter der Arkaden“ des Euro-Trainings-Centre e.V. eingeweiht. Im Herbst hatte Frau Uschi Weber, Bereichsleitung München Nord, die Idee, einen Gemeinschaftsgarten anzulegen, da durch die Umstrukturierungen im Harthof die Gärten der BewohnerInnen wegfallen. Gemeinsam mit GreenCity wurden die ersten Pläne eines Gemeinschaftsgartens erstellt. Im Frühjahr rückten Eltern des Familienzentrums und die Azubis des Ausbildungs-Supermarktes des ETC mit ihren Ausbildern zum Bau der ersten Hochbeete an. Nach erfolgreichem Hochbeetbau wurde gemeinsam gegrillt und in den folgenden Wochen die Hochbeete bepflanzt.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Matthies vom Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration, der die Organisation der Erdenspende von Münchner Erden übernahm. Außerdem möchten wir uns sehr herzlich beim Team des Projektes Berufsausbildung in außerbetrieblicher Einrichtung Renate Hoffmann, Detlef Messjetz, Evelyn Hahn und Florian Fell, sowie bei den Azubis für die tatkräftige Unterstützung in der letzten Zeit bedanken. Ein Dank geht auch an Herrn Matthias Krebs und seine Azubis aus dem Projekt Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für die tolle Gestaltung des Gartenschildes.

Ab jetzt sind alle BewohnerInnen des Harthofs eingeladen, den neu gestalteten Garten zu genießen, selbst etwas einzupflanzen oder auch Gemüse und Obst zu ernten. Wir freuen uns auf rege Nutzung des Gartens.

Das Team Unter den Arkaden