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Schulverweigerung – Die 2. Chance!

   

Projektträger 2. Chance

Die Träger Euro-Trainings-Centre ETC e.V. (verantwortlicher Träger), die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration - gfi und die Katholische Jugendfürsorge haben sich für die Projektdurchführung zu einer Bietergemeinschaft zusammengeschlossen.

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Zielgruppe

Die Zielgruppe sind SchülerInnen der 6. bis 9. Klasse (12-14 Jahre) der Haupt- und den Förderschulen in der Landeshauptstadt München, die passiv oder aktiv den Unterricht verweigern bzw. der Schule insgesamt fern bleiben.

Aufnahme in das Projekt

Im Kontext der „Vereinbarung zur Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Schulärztinnen beim Thema Schulversäumnisse“ werden die SchülerInnen den zuständigen MitarbeiterInnen bzw. der Koordinierungsstelle gemeldet. Das jeweilige Verfahren wird mit der Schulsozialarbeit und der Schule spezifisch vereinbart. Zuweisungen über andere Stellen bzw. ein eigenständiger Besuch einer Schülerin oder eines Schülers bzw. der Erziehungsberechtigten werden mit der Schulsozialarbeit kommuniziert. Die Vorgehensweisen werden transparent aufeinander abgestimmt.

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Arbeit im Sozialraum

Die vernetzte Arbeit im Sozialraum begünstigt Reintegrationsprozesse durch die Nähe zu den Schulen, zur Schulsoziarbeit zur Fachbasis und den verschiedenen Einrichtungen sowie zur Lebensumwelt des Schülers. Die Dezentralisierung begünstigt zudem die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme durch die Erziehungsberechtigten. Deshalb sind analog der Einteilung der sozialpädagogischen Lernhilfen die Arbeitsgebiete der 2. Chance in 5 Regionen eingeteilt.

  • Koordination ETC, Sonnenstraße 12
  • Zuständig in den Regionen 1 und 5 gfi
  • Zuständig in den Regionen 3 und 4 Adelgundenheim
  • Zuständig in der Region 2 ETC

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Ziele

Die Ziele liegen in der Reintegration von Schülerinnen und Schüler in das Schulsystem, einer aktiven Unterrichtsbeteiligung und einer stabilen Leistungsentwicklung, wodurch ein erfolgreicher Schulabschluss und eine nachhaltige berufliche Orientierung ermöglicht werden.
Die Handlungsstrategien und die Verfahren werden in der Koordinierungsstelle geplant, transparent abgesprochen, im Netzwerk kommuniziert und ausgewertet.

Durchführung

Der Sozialpädagoge in der jeweiligen Region plant, fördert, gewährleistet, organisiert, koordiniert, begleitet, überwacht und dokumentiert kontinuierlich die individuellen Förderprozesse entsprechend der Bedarfslage und steht für eine persönliche Kontinuität im Förderprozess. Er steht im Aufbau einer konstruktiven und motivierenden Beziehung in einer Schnittstelle als Anwalt und als Vermittler. Die interkulturell ausgerichteten Beratungsangebote werden mit der Methode des Case Management auch in einer aufsuchenden Arbeit umgesetzt. Ziel ist dabei stets, die Aufmerksamkeit auf Lösungsmöglichkeiten und Zielzustände zu fokussieren, Ressourcen zu aktivieren sowie Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten zu stärken. Die individuelle Integrations- und Förderplanung ist das zentrale Instrument, um den Förderprozess zu gestalten und mit der Schule, der Schulsozialarbeit, den Eltern und den beteiligten Fachdiensten abzustimmen.
Zur Stabilisierung der Gesamtpersönlichkeit und des familiären Umfeldes werden neben dem Coaching und eigenen Maßnahmen zum Motivationsaufbau, zur schulischen und beruflichen Orientierung und zum Ausgleich schulischer Defizite passgenaue und zeitnah verfügbare Integrationshilfen aus der bestehenden Angebotsvielfalt der Schule und der Jugendhilfe (-arbeit) ausgewählt. Die Netzwerke werden erweitert durch das Einbeziehen von Ehrenamtlichen (Behördengänge, sprachliche Unterstützung usw.), durch flexible Hilfen (Treffpunkte, Seminare usw.) sowie durch Kursangebote zur alltäglichen Orientierung und zu Erziehungshilfen.

Die ergänzende Unterstützungsmaßnahme wird von einer Steuerungsrunde (Jugendamt, Schulamt, ARGE, Bezirkssozialarbeit) begleitet.

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Unterstützung


Gefördert durch:

Unterstützt von:


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Ansprechpartner - Die 2. Chance!

Annette Burgmair
Sonnenstraße 12
80331 München
Tel.: 089-54 91 77 -58
Fax: 089-54 91 77 -44
Email: a.burgmair@etcev.de

Weitere Informationen

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