
Praxisklassen
Es
gilt insbesondere im letzten Pflichtschuljahr, in der Praxisklasse,
den eingerichteten kleinen Klassen, die Chance zu nützen, den
Zugang zum Wissen zu verbessern, den Unterrichtsrhythmus anzupassen,
Motivationsformen zu variieren, sowie Zugang zu Unternehmenspraktika
und zu neuen Medien zu haben.
Das
ETC unterstützt in München die Praxisklassen an den Hauptschulen
am Gerhard-Hauptmann-Ring und an der Schleißheimer Strasse.
Im
Mittelpunkt der Arbeit stehen neben der Förderung von Grundkenntnissen
und eine gezielte Ausbildungsorientierung die altersgemäße
Unterstützung des Jugendlichen in der Entwicklung zu einer
eigenverantwortlichen, selbständigen und sozialkompetenten
Persönlichkeit. Jeder Jugendliche soll auf dieser Basis nach
dem Schuljahr in ein Ausbildungsverhältnis oder alternativ
in eine berufsvorbereitende Maßnahme einmünden.
Dazu
ist eine enge Abstimmung und Verzahnung des Vorgehens sowie eine
qualifizierte Zusammenarbeit notwendig. Mit den Lehrkräften
der Praxisklassen und mit den SozialpädagogInnen des ETC werden
bereits vor Schulbeginn Inhalte und Projekte sowie Ausflüge
und Seminare abgesprochen aufeinander abgestimmt.
Die
sozialpädagogische Arbeit wird geplant durchgeführt, mit
den Schwerpunkten:
- Unterstützung
der Schüler/-innen im Integrationsprozess
- Förderung
der Schüler/-innen in ihrer Lernfähigkeit und Lernbereitschaft
- Förderung
der Persönlichkeitsentwicklung
- Förderung
des kommunikativen und sozialen Verhaltens
- Unterstützung
für die Lebens- und Berufsplanung
- Unterstützung
für die Bildungsplanung
- Hilfe
zur Selbsthilfe
- Bezugsperson
und Ansprechpartner für die SchülerInnen
- Bezugsperson
und Ansprechpartner für die Schulen, Firmen und für
die Eltern
- Ansprechpartner/-in
für die Berufsberatung
- Krisenintervention
- Außenkontakte
Die
ganzheitliche Arbeit beinhaltet neben Projekten zur Individual-
und zur Gruppenförderung, wie sie nach Absprache mit den Lehrkräften
von der Teilnahme am Schullandheimaufenthalt über Exkursionen
bis hin zu erlebnisorientierten Workshops zum Ausdruck kommen, das
Einbeziehen der Eltern, der Berufsberatung, den Ausbildern in den
Betrieben und den Institutionen der Jugendarbeit.
In
dem gesamten Prozess der Berufsorientierung und -findung, Praktikums-
und Ausbildungsplatzsuche wird Wert auf selbständiges und eigenverantwortliches
Arbeiten der SchülerInnen gelegt. Dadurch sollen Sie die Verantwortung
für das Erreichen ihrer Ziele mit allen Konsequenzen übernehmen.
Unterstützung finden sie bei den sozialpädagogischen Fachkräften
durch begleitendes Coaching.
Die
Lehrgangsteilnehmer erhalten Basisinformationen in verschiedenen
Berufsfeldern. Dazu wird mit einem Kooperationspartner in den Bereichen
- Metall
- Holz
- Stein
- Schmuck
eine
Kooperation eingegangen. Bei Bedarf kann eine Orientierung auch
in anderen Berufsfeldern, wie beispielsweise Hauswirtschaft und
Service, organisiert werden.
Zur
Orientierungsphase zählt noch für jeden Jugendlichen ein
einwöchiges Praktikum im Einzelhandel, das in Absprache mit
den Lehrkräften vor oder nach der betreuten Praxis angeboten
wird.
Jeder
Jugendliche nimmt an weiteren Praktikumsphasen teil.
Spezielle
Hilfen werden noch für den Übergang in die Ausbildung
bzw. in eine berufsvorbereitende Maßnahme angeboten. Jugendliche
benötigen vor allem in der ersten Phase stabilisierende Hilfen.
Dazu werden von den SozialpädagogInnen individuell ausgerichtete
Beratungsangebote offeriert. Zusätzlich werden auf freiwilliger
Basis Kleingruppen zum Erfahrungsaustausch und zur Reflexion gebildet,
in denen gezielt an Konfliktlösungsstratgien gearbeitet wird
und in denen bedarfsgerechte Themen erörtert werden.

Diese
Maßnahme führen wir im Auftrag des Schulreferates
der Landeshauptstadt München durch.
[nach
oben]
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